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Jagdkleidung - Jagdbekleidung - Jagdklamotten

Wie muss Bekleidung für die Jagd beschaffen sein

Bei der Beschaffenheit der Jagdkleidung kommt es darauf an, für welche Art der Jagd die Kleidung ausgesucht wird. Zum Ansitz und auf der Pirsch sollte die Kleidung in Tarnfarben (oliv) gewählt werden. Ein Tarnmuster ist von Vorteil, da das Wild in diesem Fall die Silhuette des Jägers nicht erkennen kann.

Auch ein Hut oder eine anderweitige Kopfbedeckung ist sinnvoll, um die auffällige Kopfform zu verbergen. Bei der Treibjagd muss unbedingt eine Warnweste getragen werden, um für andere Jäger sichtbar zu sein.

Für Menschen sichtbar für Tiere unsichtbar

Wenn es um Drückjagden oder Gesellschaftsjagden geht, empfiehlt sich eine Kleidung, die zwar von den anderen Jägern gesehen wird, nicht aber vom Wild. Da Schalenwild farbenblind ist, wird hier gern eine Signaltarnjacke benutzt. Diese ist in einem Signalorange mit Tarnmuster beschaffen. Das Orange ist für den Menschen weithin sichtbar, das Schalenwild hingegen kann die Farbe nicht sehen. Durch das Tarnmuster verwischt die Silhouette und der Jäger wird weniger sichtbar für das Wild.

Generell sollte auf bequeme Kleidung geachtet werden, die sämtliche Bewegungen nicht einschränkt. Das Material sollte nicht rascheln oder sonstigen Lärm verursachen. Zudem sollte das Bekleidungsmaterial wasserabweisend sein. Je nach Außentemperatur ist auf entsprechend warme Kleidung zu achten.

Zum günstigen Einstieg empfehlen sich Bundeswehr - oder Militärbekleidungen. Späterhin kann bei einem Fachausstatter bei Interesse auch spezielle Jagdkleidung erworben werden. Oft findet Loden in der Jagdbekleidung seine Anwendung. Loden ist wasser- und windabweisend, sowie wärmehaltend. Unbedingt zu achten ist auch auf festes Schuhwerk. Die Schuhe sollten über die Knöchel hinaus reichen. Bundeswehrstiefel oder feste Wanderschuhe sind ein guter Einstieg.

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